Saturday, February 11, 2006

MechAssault2: Lone Wolf Review

Die Grafik ist nur maessig, klar gibts ein paar schicke Effekte (detonation eines Mechs, Tarnung, etc.) aber viel mehr auch nicht, das Terrain schaut recht eintoenig und undetaliert aus, besonders wenn man zu Fuss unterwegs ist, die Mechs vermitteln ebendso auch ueberhaupt nicht das Gefuehl von Groesse, alles schaut mehr nach "Spielzeugauto" aus als nach Kriegsgebiet in dem ein paar Mechs unterwegs sind, fuer ein Mech Spiel schlichtweg fatal. Der Mangel einer Cockpitperspektive tut sein uebriges. Echte Atmosphaere kommt von der Seite also nicht wirklich auf, die Grafik schaut letztendlich aus wie auf Hochglanz poliert ohne echte Substanz. Einzig die Charaktermodele in den Zwischensequenzen schauen ziemlich gut aus, aber da in den Zwischensequenzen nicht viel interessantes passiert hilft das auch nicht viel.

Spielerisch siehts leider noch schlimmer aus, mag man bei der Grafik noch den Mangel an Details leicht verzeihen, wirkt sich dieser schlichtweg vernichtent beim Gameplay aus, sprich es gibt keine verschiedenen Trefferzonen auf den Mechs, kein Terrain das man Taktisch nutzen kann, keine nennenswerte AI, keine "Fluegelmanner", Waffen die sich abgesehen von der Schadeinwirkung alle gleich verhalten und die Kontrollen sind letztendlich auf Schiessen, Steuern und Waffenwechsel beschraenkt. Sprich die Missionen laufen eigentlich alle gleich ab, in Richtung Nav-Point laufen und alles abballern was sich bewegt. Die paar Freundlichen Einheiten die einem im Verlauf des Spieles begegnen haben ueberhaupt keinen nennenswerten Einfluss auf das Gameplay. Auch das erobern von feindlichen Mechs aendert an der Eintoenigkeit nichts, da es auch da letztendlich ein losrennen auf den naechsten Mech und dann ein sekundenschnelles Erobern des selbigen ist. Klar erwarte ich von einem Konsolen-Mech Spiel aufgrund des Kontrollers nicht das es versucht einen Mech "realistisch" zu simulieren, wenn aber die meisten Knoepfe auf dem Pad komplett ungenutzt bleiben muss man sich schon fragen was das soll, das dann trotzdem das JumpPack durch druecken und gedrueckt halten des linken Analagsticks, mit dem man zur selben Zeit auch noch steuern muss, aktiviert wird zeugt nicht gerade davon das sich die Jungs viel dabei gedacht haben. Ausweichen gegenueber feindlichen Schuessen kann man sich uebrigens auch so gut wie sparen, einerseits ist man dafuer sowieso zu langsam, andereseits hinterlassen alle zerstoerten Mechs sowieso Energie und Munitionspacks mit denen man die Gesundheit wieder herstellen kann, sprich es ist letztendlich voellig egal wie gut oder schlecht man spielt, entscheidend ist nur das man es bis zum naechsten Medi-Pack ueberlebt und dieses rennen zum naechsten Medi-Pack dominiert letztendlich das ganze Spiel.

Insgesamt ist MechAssault2 eine voellig anspruchslose Mech Ballerei bei dem es an saemtlichen spielerischen Feinheiten Mangelt, besonders dafuer das es ein zweiter Teil einer Serie ist ist das nicht zu verzeihen. Positiv kann man letztendlich sagen das das Spiel das was es tut nicht sonderlich schlecht tut, sprich abgesehen von einigen Bosskaempfen ist das Spiel relative frust frei, aber leider ebend auch in grossen Teilen einfach langweilig, da es keinerlei Tiefgang abseits von der linearen Ballerei gibt.

Obiges Review bezieht sich auf den Singleplayer Modus, im Multiplayer mag es mehr zu bieten haben.

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